Beispiel für Markendehnung: Coca-Cola

Der Softdrink-Riese Coca-Cola hat schon einige mehr oder weniger erfolgreiche Erweiterungen seines Produktangebots hinter sich. So war beispielsweise die Einführung von Cola Light ein unglaublicher Erfolg, wohingegen ein übermäßiges Angebot an verschiedensten Fanta-Varianten die Marke Fanta verwässerte und daher wieder reduziert wurde. Den aktuellsten Schritt zur Markendehnung unternahm Coca Cola Anfang 2008, als in Barcelona eine eigene Modelinie "Coca Cola Clothing" vorgestellt wurde. Diese stellt allerdings nicht - wie man zunächst meinen könnte - ein Merchandising-Angebot an schreiend roten, mit Cola-Logo bespickten T-Shirts oder Jacken dar. Vielmehr entwarf der Designer Thais Rossiter eine Reihe an ausgebleichten T-Shirts, Street Style Jeans, Leggins und knappen Jacken, die tatsächlich den Anspruch einer vollwertigen Modelinie stellen (wollen). Das Fachpublikum verschrie die Kollektion als einfallslos und schlecht entworfen. Ob sie der Massenmarkt annimmt, bleibt abzuwarten.

Drucken



zurück